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Ägypten, Dschibuti und Sudan gelten als Länder mit einem hohen Grad an Medikalisierung der Beschneidungen. In Ägypten, wo 47,5 Prozent der Beschneidungen von Ärzten durchgeführt werden, konzentriert sich diese Medikalisierung allerdings auf städtische Regionen. Gründe hierfür sind neben der höheren Verfügbarkeit des Zugangs zu Ärzten das städtische Milieu, welches die Chance erhöht, durch Bildungsprojekte über die Gefahren der Beschneidung unterrichtet zu werden. Wenn die entstehenden Mehrkosten von den Familien selbst gedeckt werden müssen, haben ärmere Frauen weniger Chancen auf Medikalisierung als Betroffene aus wohlhabenderen Schichten.[155] Die invasivste Praktik ist die Infibulation nach Typ III, auch pharaonische Beschneidung genannt.[46] Die Beine des Mädchens werden von der Hüfte bis zu den Knöcheln für bis zu 40 Tage zusammengebunden, damit die Wunde heilen kann. Die Haut über der Vaginalöffnung und dem Ausgang der Harnröhre wächst zusammen und verschließt den Scheidenvorhof. Lediglich eine kleine Öffnung für den Austritt des Urins, des Menstruationsbluts und der Vaginalsekrete wird geschaffen, indem ein dünner Zweig oder Steinsalz in die Wunde eingefügt wird.[47][48][49][50][51] Durch diese Behinderung kommt es zu zusätzlichen Schmerzen und Infektionsrisiken.[52] Weitere gesundheitliche Risiken und Komplikationen ergeben sich dadurch, dass die Vulva wieder aufgeschnitten werden muss (medizinischer Fachbegriff: Defibulation), um Geschlechtsverkehr zu ermöglichen. Gelingt dem Mann die Öffnung der Vagina durch Penetration nicht, muss die infibulierte Vaginalöffnung mit einem scharfen Gegenstand erweitert werden. Zur Entbindung ist oft eine zusätzliche weiter reichende Defibulation notwendig. Manchmal wird an unbeschnittenen schwangeren Frauen vor der Entbindung eine Infibulation durchgeführt, weil geglaubt wird, dass Berührung mit der Klitoris zu Fehlgeburten führt.[49] In manchen Gegenden folgt nach der Geburt eine erneute Infibulation, Reinfibulation oder auch Refibulation genannt.[52]

Geschichte der TerminologieBearbeiten Quelltext bearbeiten

Im Mittelalter finden sich Beschreibungen der Beschneidung im Canon medicinae von Avicenna (980–1037) und bei Abulcasis (936–1013), wobei diese bei übermäßig ausgeprägten Genitalien empfohlen wurde.[53] Der religionspolitische Sprecher der Partei Die Linke, Raju Sharma, ist hingegen nicht bereit, der Gruppe und der kulturellen Tradition Vorrang vor dem Recht des Einzelnen zuzubilligen. Er sieht die rituelle Beschneidung als Körperverletzung. „Es gibt ja das Elternrecht auf religiöse Erziehung des Kindes und das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Dieses Recht wird bei der Beschneidung eines unmündigen Knaben verletzt.“ Die Eltern meinten es sicherlich gut. Aber es werde „einem gesunden Menschen ein gesunder Teil seines Körpers entfernt“. Der Sprecher der Arbeitsgruppe Menschenrechte im Bundestag, der SPD-Abgeordnete Christoph Strässer, sagt auch, dass „die Beschneidung von Knaben das Recht auf körperliche Unversehrtheit“ verletze. Er unterstellt aber „positive gesundheitliche Auswirkungen der Beschneidung“ und ist sich darum sicher, dass die Eltern zum Wohle ihrer Söhne handeln. Eine rein religiös oder kulturell begründete Beschneidung hält er zumindest für „fragwürdig“. [6]Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation zur Verbreitung von Typ I–IV der WHO-Klassifikation sind weltweit mehr als 200 Millionen Frauen und Mädchen an den Genitalien beschnitten (Stand 2013); weltweit sind jährlich etwa drei Millionen Mädchen von FGM bedroht.[71] In Deutschland gilt die Verstümmelung weiblicher Genitalien als Straftat.[296] Die Beschneidung männlicher Neugeborener hingegen ist in den meisten westlichen Ländern (mit Ausnahme von Schweden) ohne effektive Strafbedrohung der Sorgeberechtigten oder des Arztes durchführbar. Der Strafrechtler Hardtung hält „die leichten Formen der Mädchenbeschneidung in ihrer Unrechtsschwere mit der Knabenbeschneidung vergleichbar“.[297] Religiöse und kulturelle Motive werden als Rechtfertigung für die Zirkumzision angeführt. In Deutschland ist die Beschneidung männlicher Neugeborener, Kinder und Jugendlicher im Rahmen der elterlichen Sorge seit dem 12. Dezember 2012 gesetzlich erlaubt, unter der Bedingung, dass sie „nach den Regeln der ärztlichen Kunst durchgeführt“ wird.[298]

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  1. In einer weiteren Studie, in der 68 beschnittene, erstgebärende Immigrantinnen aus Ost-Afrika mit 2486 unbeschnittenen Schwedinnen verglichen wurden, zeigten sich in einem schwedischen Universitätskrankenhaus mit guter geburtshilflicher Versorgung ein zeitlicher Vorteil im Gebärverlauf für die beschnittenen Frauen aus Afrika: Die riskanteste Phase der Geburt, die Austreibungsphase, war um 40 % kürzer (im Durchschnitt 35 Minuten im Vergleich zu 53 Minuten bei unbeschnittenen Frauen) und lange Austreibungsphasen mit erhöhtem Risiko für das Ungeborene (über 60 Minuten) waren bei den unbeschnittenen Schwedinnen fünfmal so häufig wie bei den Immigrantinnen.[174]
  2. Die in verschiedenen Ländern beobachtete Tendenz, dass das Beschneidungsalter nach unten verschoben wird, ist möglicherweise ebenfalls auf die Abschaffungsbestrebungen zurückzuführen. Traditionell wurde die Beschneidung im Wesentlichen während der Pubertät oder erst im Erwachsenenalter durchgeführt.[127] Mittlerweile werden Mädchen vermehrt bereits im Kleinkindesalter beschnitten, auch wenn traditionell ein späterer Zeitpunkt üblich ist – so können Beschneidungen eher vor den Behörden verheimlicht werden. Zudem könnten sich Mädchen in höherem Alter, insbesondere wenn sie Schulbildung und Aufklärung erhalten haben, eher dem Eingriff widersetzen.[214]
  3. Tradition wird als wichtigster Grund für diese Praxis angenommen.[31] Weil die Beschneidung seit langer Zeit und an praktisch allen Frauen der praktizierenden Gruppe durchgeführt wird, betrachten sie die Beschneidung als festen Bestandteil ihrer kulturellen Welt.[112]
  4. Mehrere Initiativen versuchen, die Praxis der Mädchen- und Frauenbeschneidung mittels islamischer Rechtsgutachten (Fatwas) zu ächten. Zum Beispiel initiierte Rüdiger Nehberg am 22. und 23. November 2006 eine internationale Konferenz von Islam-Gelehrten in der al-Azhar-Universität Kairo. Die Gelehrten beschlossen, dass die Beschneidung weiblicher Genitalien nicht mit der Lehre des Islam vereinbar sei:[198][199]
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Wenigstens mit Betäubung: In Deutschland werden Beschneidungen ohne medizinischen Grund nicht von den Krankenkassen übernommen. Wer sein Kind dennoch beschneiden lassen möchte, muss dafür um die 400 Euro hinlegen. Wenn sie von Ärzten vorgenommen wird, geschieht das unter Betäubung. Muslime, vor allem türkische, fahren häufig lieber in die Türkei und lassen ihre Söhne dort beschneiden. Gelegentlich kommt aber auch Kemal Özkan nach Deutschland. Er ist der Inhaber des „Palastes der Beschneidung“ in Istanbul, und er genießt unter türkischen Muslimen das Ansehen eines Popstars. Viele betrachten es als besondere Auszeichnung, wenn ihr Kind von ihm beschnitten wird. Özkan betreibt eine etwas eigenwillige Werbung. Er rühmt sich etwa, schon auf dem Rücken eines Kamels, auf einem Floß oder mit einem Team von 30 Leuten 1400 Jungen an einem Tag beschnitten zu haben. Bei allem Klamauk: Ihm ist es zu verdanken, dass die Knaben wenigstens eine lokale Betäubung während des Eingriffs bekommen.Sozialwissenschaftler – wie erstmals 2003 die Anthropologie-Professorin und WHO-Mitarbeiterin Carla Makhlouf Obermeyer – stellten in anderen Untersuchungen dagegen fest, dass es in der Durchführungshäufigkeit keine Unterschiede gebe, die auf einem anderen intellektuellen Niveau beruhen. Lediglich die Art und Weise unterscheidet sich: In gebildeteren Kreisen ist der Trend zur sogenannten Medikalisierung, also der Durchführung der Beschneidung in Krankenhäusern oder durch professionelles medizinisches Personal und unter hygienischeren Bedingungen zu beobachten. Generell halten über 90 Prozent der Betroffenen an der Tradition fest und nur etwa vier Prozent wollen die Beschneidungen an ihren eigenen Töchtern nicht durchführen lassen. Manche gebildete Frauen entschließen sich auch im Erwachsenenalter noch selbst dazu, beschnitten zu werden. Hierbei werden allerdings nicht extreme Beschneidungsformen (wie z. B. die Infibulation) gewählt. Linda Morison et al. fanden 2001 hingegen in einer groß angelegten Feldstudie in Gambia, die einen Vergleich mit einer unbeschnittenen und vergleichbaren Kontrollgruppe herstellte, keine oder nur geringe Abweichungen in zahlreichen gesundheitlichen Parametern.[288] Verknotete Sexualmoral: Beschnitten werden aber nicht nur jüdische und muslimische Knaben. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass 30 Prozent der Männer weltweit beschnitten sind. Knapp 70 Prozent davon sind Muslime, ein knappes Prozent Juden, und fast 13 Prozent sind diesen Konfessionen nicht zugehörige amerikanische Männer. Die sind zumeist im Neugeborenenalter beschnitten worden, meist ohne Betäubung. In den Vereinigten Staaten, so die WHO, sind demnach 75 Prozent aller Männer beschnitten, und zwar aus hygienischen und gesundheitspräventiven Gründen.Die GIZ weist darauf hin, dass die weibliche Genitalverstümmelung alle Praktiken umfasse, bei denen die äußeren Geschlechtsorgane eines Mädchens oder einer Frau teilweise oder vollständig entfernt werden, und dass es gravierende gesundheitliche Folgen für die Betroffenen gebe. Weibliche Genitalverstümmelung stelle damit im Vergleich zur männlichen Beschneidung den „ungleich schwereren Eingriff in die körperliche Unversehrtheit“ dar.[294]

Während die Strafbarkeit von Beschneidungen an minderjährigen Mädchen in westlichen Ländern unbestritten ist, gibt es unterschiedliche Haltungen zur Frage, inwiefern eine erwachsene, mündige Frau freiwillig und selbstbestimmt in den Eingriff einwilligen kann. Diese Frage stellt sich zunächst in Bezug auf die in westlichen Ländern lebenden, erwachsenen Frauen mit Migrationshintergrund, die den Eingriff am eigenen Körper und unter sterilen medizinischen Bedingungen von Fachpersonal ausführen lassen wollen. Obwohl generell die Einwilligung in eine Körperverletzung möglich ist, ist diese bei schwerer Körperverletzung nur im Falle eines „höheren sittlichen Wertes“ gestattet (beispielsweise einer Nierenspende). Auch nach dem Niedergang des Aksumitischen Reichs blieb das Christentum in Äthiopien erhalten, während sich in den benachbarten Ländern der Islam ausbreitete. So wurde die äthiopische Kirche vom übrigen Christentum isoliert. Tekle Haymanot, ein Mönch und Heiliger der äthiopisch-orthodoxen Kirche, war mitverantwortlich dafür, dass 1270 die sogenannte salomonische Dynastie an die Macht kam. Gewissermaßen als Belohnung erhielt die Kirche große Teile des Landes geschenkt (die meisten Quellen sprechen – wohl übertreibend – von einem Drittel). Äthiopisch-orthodoxe Geistliche stellten die Bildungselite des Landes dar und fanden daher Anstellung am kaiserlichen Hof. Die Kirche wehrte sich daher anfangs vehement gegen die Einführung des modernen Schulsystems durch Kaiser Menelik II. Die Medikalisierung der Beschneidungen ist hinsichtlich ihres politischen und humanitären Nutzens umstritten. Eine vor kurzem veröffentlichte Studie des Kriminologen Christian Pfeiffer hat einen „signifikanten Zusammenhang von Religion und Gewaltbereitschaft“ bei muslimischen Männern herausgefunden. Deren Idealbild war: der starke Mann, der zuschlagen kann. [4] Auch der Psychoanalytiker Matthias Franz versucht eine Erklärung. Die Verunsicherung muslimischer Jugendlicher und Männer hänge womöglich auch mit dem „Genitaltrauma“ der Beschneidung zusammen. Das werde bei vielen muslimischen Knaben im 5. oder 6. Lebensjahr gesetzt. Das sei die Phase der „Konsolidierung ihrer sexuellen Identität“. Auf dem Höhepunkt der ödipalen Entwicklungsphase, sagt Franz, werde dieser blutige Schnitt gemacht. Ängste und ein Groll gegen die Mutter seien mögliche Folgen. Vielleicht, sagt er vorsichtig, kämen daher die „Verschleierungstendenzen“ und die Kontrolle der weiblichen Sexualität, vor allem aber der „narzisstische Ehrbegriff mit hoher Kränkbarkeit“. Systematische Forschung gibt es kaum. Für Franz hängt das „am traumatischen und konflikthaften Potential der Thematik“. Eine Studie sei geplant.Hauptverbreitungsgebiete sind 28 Staaten im westlichen und nordöstlichen Afrika. In sieben Ländern – in Dschibuti, Ägypten, Guinea, Mali, Sierra Leone, Somalia und im Norden des Sudan – ist die Praxis fast flächendeckend verbreitet: Über 90 % der Frauen zwischen 15 und 49 Jahren sind dort beschnitten.[77] Die Infibulation (Typ III) ist insbesondere in Dschibuti, Eritrea, Äthiopien, Somalia und Nordsudan verbreitet, in Dschibuti und Nordsudan ist mehr als die Hälfte der Frauen, in Somalia sind etwa 80 % der Frauen von diesem Eingriff betroffen.[78]

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Die Gemeinden in Deutschland, England und Italien sind die zahlenstärksten in Europa. In Österreich leben äthiopisch-orthodoxe Christen vor allem in Wien und Graz.[5] „(1) Wer die äußeren Genitalien einer weiblichen Person verstümmelt, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft. Die Fortpflanzung erfolgt stets nach einem denkbar einfachen Prinzip. - Es gibt immer einen gebendenen (männlichen) und einen empfangenden (weiblichen) Partner. Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach und gilt für viele blühende Pflanzen. Aufgrund der Vielzahl an Variationsmöglichkeiten unter den verschiedenen Arten sind die möglichen Kombinationen sehr unterschiedlich Der Anteil verschiedener Eingriffsformen zueinander konnte bisher nur geschätzt werden. Die größte Datenmenge gibt es über beschnittene afrikanische Mädchen und Frauen, die älter als 15 Jahre sind. Diese weisen zu etwa 90 Prozent Genitalveränderungen der Typen I, II und IV auf, zu 10 Prozent des Typs III.[44] Andere Schätzungen befassen sich mit Mädchen, die jünger als 16 Jahre sind, und stellten in dieser Altersgruppe einen höheren Anteil an Beschneidungen des folgenschwersten Typs III fest. Es wird vermutet, dass an bis zu 20 % aller beschnittenen Mädchen Veränderungen vom Typ III durchgeführt wurden.[44][45] Die Gesetze sind im Strafgesetzbuch verankert und sehen schwere Sanktionen für diejenigen vor, die gegen das Verbot verstoßen. Allerdings sorgen die staatlichen Organe laut Einschätzung durch die GTZ (heute GIZ) nur in wenigen Ländern und Fällen für die Einhaltung der Gesetze.[269][270] Auch fehlt es an Unterstützung in der Bevölkerung. In vielen Hauptverbreitungsgebieten haben große Teile der Bevölkerung keinen Bezug zu einem modernen (nationalen) Rechtssystem. Nationale Gesetze sind auf lokaler Ebene oft unbekannt, die Haltungen traditioneller Autoritäten sind für die Bevölkerung von weit größerer Bedeutung. Die Menschen identifizieren sich nicht mit der nationalen Gesetzgebung und fühlen sich somit auch nicht verpflichtet, sich danach zu richten.[271] Die aus dem westafrikanischen Guinea stammende Aktivistin Hadja Kitagbe Kaba schätzte im Februar 2012 gegenüber Deutschlandfunk ein:

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Die Klitoris ist mit einer hohen Dichte an Nervenendungen ausgestattet und daher besonders berührungsempfindlich und empfänglich für sexuelle Reize. Durch das Entfernen von sensitivem klitoralem Gewebe kann es zu einer reduzierten sexuellen Stimulierbarkeit kommen, entsprechend ist auch die Fähigkeit eingeschränkt, einen Orgasmus zu erleben. Die gesamte Klitoris ist allerdings größer als der sichtbare Teil und besteht zum überwiegenden Teil aus Strukturen, die von den äußeren Schamlippen verdeckt sind.[160] Als „Identifikationsmittel ausgesprochen wichtig“: Mit den gleichen Argumenten reagierten Muslime. Die „Islamische Gemeinschaft Milli Görü“ hob hervor, die Beschneidung sei als „Identifikationsmittel ausgesprochen wichtig“. Es könne „stigmatisierend“ sein, in „den die Beschneidung praktizierenden Sozialgemeinschaften nicht beschnitten zu sein“. Milli Görü witterte eine „kampagnenartige Thematisierung“, die versuche, „die Religionsfreiheit der Muslime zu beschränken“. Putzkes Meinung wird wahlweise als „exotische“ oder „extreme“ Einzelmeinung abqualifiziert. [2]

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  1. Eine in der Edo-Region in Nigeria durchgeführte Studie, die 1836 beschnittene Frauen mit einer unbeschnittenen Kontrollgruppe verglich, fand keine signifikanten Unterschiede zwischen beschnittenen und unbeschnittenen Frauen bezüglich der Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs, des Erlebens sexueller Erregung und der Häufigkeit eines Orgasmus. 71 Prozent der beschnittenen Frauen wurden nach Typ I, 24 Prozent nach Typ II beschnitten, es lagen also überwiegend mildere Beschneidungsformen vor.[165] Der Befund, dass die Orgasmusfähigkeit bei beschnittenen Frauen mit der von unbeschnittenen Frauen vergleichbar ist, könne daran liegen, dass die Klitoris tief ins Innere des Körpers reicht und je nach Eingriff nur der äußere Teil entfernt wird.[121][166] Die Psycho Gillian Einstein mutmaßt, dass nach der Beschneidung durch Prozesse der neuronalen Plastizität eine neurobiologische Umstrukturierung stattfinde: Die Erregungsfunktion des entfernten Gewebes werde durch umliegende Strukturen übernommen.[167]
  2. Einer weiteren Untersuchung zufolge ist in neun von 16 Ländern (Äthiopien, Benin, Burkina Faso, Eritrea, Kenia, Jemen, Nigeria, Tansania und Zentralafrikanische Republik) der Anteil beschnittener Frauen in jüngeren Altersgruppen (15- bis 25-Jährige) niedriger als bei älteren Frauen, was auf einen Rückgang der Praxis hinweist; in den übrigen sieben Ländern (Ägypten, Elfenbeinküste, Guinea, Mali, Mauretanien und Sudan) gibt es kaum Unterschiede nach Altersgruppen.[208]
  3. Weibliche Genitalverstümmelung (englisch female genital mutilation, kurz FGM), weibliche Genitalbeschneidung (englisch female genital cutting, kurz FGC) oder Verstümmelung weiblicher Genitalien bezeichnet die teilweise oder vollständige Entfernung beziehungsweise Beschädigung der äußeren weiblichen Geschlechtsorgane.[1][2][3] Diese Praktiken werden von den Ausübenden überwiegend aus der Tradition heraus begründet.[1][2][3] Durch Studien dokumentierte Hauptverbreitungsgebiete sind das westliche und nordöstliche Afrika sowie der Jemen, der Irak, Indonesien und Malaysia.[4] Weil das Thema gesellschaftlich tabuisiert ist, ist aber von einer erheblich größeren Verbreitung auszugehen. Es wird geschätzt, dass weltweit etwa 200 Millionen beschnittene Mädchen und Frauen leben und jährlich etwa drei Millionen Mädchen, meist unter 15 Jahren, eine Genitalverstümmelung erleiden.[5]
  4. Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. ( Abmelden /  Ändern )
  5. Der US-amerikanische Anthropologe Richard Shweder plädierte im Jahr 2000 für eine – nach seiner Ansicht – faire und „kultursensitive“ Kompromisslösung. Sein Ziel ist eine Annäherung zwischen den unterschiedlichen Kulturen durch Übereinkunft über unterschiedliche kulturelle Werte. Er argumentierte, die männliche Beschneidung sei im „westlichen Kulturkreis“ geduldet und werde von Medizinern offiziell durchgeführt. Dieses Vorgehen werde durch kulturell und religiös verankerte Werte gerechtfertigt, deren Änderung nicht vertretbar sei. Die Verletzung der körperlichen Integrität des Kindes gleich welchen Geschlechts hält er für hinnehmbar, soweit keine ernsten negativen Folgen zu erwarten seien. Eine Ungleichbehandlung zwischen den Geschlechtern oder den Kulturen sei jenseits von medizinischen Gründen nicht vertretbar. Eine Veränderung der Klitoris oder die Infibulation sei jedoch aufgrund der erwartbaren Folgen strikt abzulehnen. Im Fall von erwachsenen Frauen wie Männern sei jeglicher Eingriff vertretbar, sofern eine aufgeklärte Einwilligung stattfinde. Freiwilligkeit und Mündigkeit sollten gegebenenfalls über ein psychologisches Gutachten geprüft werden. Sollte eine Frau unter diesen Voraussetzungen den Eingriff wünschen, könnte ihr die Möglichkeit dazu in einem hygienischen und professionellen Rahmen gegeben werden.[129]
  6. isterin Kristina Schröder dafür aus, die weibliche Genitalverstümmelung in Deutschland rechtssicher auszuschließen, da diese ein Verbrechen sei.[238][239]

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Diskussionen zu den TerminiBearbeiten Quelltext bearbeiten

Heute existiert die Gegenbewegung sowohl in den betreffenden afrikanischen als auch in westlichen Ländern. Sie wird unter anderem von prominenten afrikastämmigen Frauen getragen, die selbst beschnitten sind; so zum Beispiel die an der Florida Atlantic University lehrende Kenianerin Wairimu Njambi oder Fuambai Ahmadu von der University of Chicago, die ursprünglich aus Sierra Leone stammt. Von letzterer wurde 2008 die Organisation African Women Are Free to Choose (AWA-FC) gegründet, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die aus ihrer Sicht stark negativ verzerrte Berichterstattung zum Thema zu versachlichen.[190][223][224] Durch das Strafrechtsänderungsgesetz 2006 wurde außerdem die Verjährungsfrist nach § 58 Abs. 3 Ziffer 3 StGB wie für andere Sexualdelikte auch für Fälle der Genitalverstümmelungen[257] als Delikt „gegen die sexuelle Integrität und Selbstbestimmung“ verlängert. Somit beginnt für Taten an Minderjährigen erst ab dem Erreichen des 28. Lebensjahres des Opfers die normale Frist für die Verjährung. Durch Auswanderung aus Afrika wuchs seit den 1970er Jahren in Europa und Nordamerika die Zahl beschnittener Frauen und Mädchen aus Herkunftsgebieten mit Beschneidungsritualen.[79][90] Die Schätzungen dazu, wie viele Migrantinnen beschnitten waren, sind bisher (Stand 2008) relativ unsicher; sie beruhen in den meisten Fällen auf der Zusammenstellung von Daten zur Herkunft der Migrantinnen mit Daten zur statistischen Verbreitung der Beschneidungspraktiken in den Herkunftsregionen.[91]

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  2. isterium unter Sabine Leutheusser-Schnarrenberger stellte im Mai 2013 einen Gesetzentwurf vor, nach dem die weibliche Genitalbeschneidung als eigener Straftatbestand gewertet werden sollte. Mindestens ein und höchstens 15 Jahre sollten dafür im Gesetz angedroht werden. In der Vorlage hieß es, dass es sich bei der Verstümmelung um „einen schwerwiegenden Eingriff in die körperliche Unversehrtheit“ handelte, „dem als Menschenrechtsverletzung ernsthaft begegnet werden muss.“ Mit dem Gesetz, das noch vor der Bundestagswahl im Herbst 2013 verabschiedet wurde, wurde ein eigener Straftatbestand für weibliche Genitalverstümmelung geschaffen. Vorher war nach dem Strafgesetzbuch eine Bestrafung als gefährliche Körperverletzung mit bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe vorgesehen. Die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes geht von rund 6000 bedrohten Frauen und Mädchen in Deutschland aus und forderte eine Aufnahme der Genitalverstümmelung in den Katalog der Auslandsstraftaten, da ansonsten Familien zur Beschneidung ihrer Töchter ins Ausland reisten, und diese Delikte dann nicht geahndet werden konnten, selbst wenn die Opfer ihren Wohnsitz in Deutschland hatten.[248]
  3. In den USA hat sich im Verlauf diverser Debatten die Bezeichnung Female Genital Cutting (FGC) herausgebildet. Die USAID hat sich im Jahr 2000 dafür entschieden, diesen von ihr als neutraler rezipierten Begriff zu verwenden.[29] Dieser Begriff lässt sich in seiner wörtlichen Übersetzung – „weibliches Genitalschneiden“ – nicht präzise in die deutsche Sprache übertragen.[32] Zudem wird im allgemeinen deutschen Sprachgebrauch „Cutting“ ebenso wie „Circumcision“ mit Beschneidung wiedergegeben.[10] Mit der Verwendung der englischen Bezeichnung FGC werde angezeigt, dass es sich dabei um ein neues Forschungsparadigma handelt, das durch eine kritisch-reflektierte und antirassistische Herangehensweise an das Thema gekennzeichnet ist, die auch kritisches Hinterfragen von FGC-Praktiken in der westlichen Kultur beinhaltet. Dieser Paradigmenwechsel spiegele sich in der deutschen Bezeichnung „weibliche Genitalbeschneidung“ aber nicht wider.[33]
  4. Dem ägyptischen Totenbuch habe der Sonnengott Ra sich selbst „geschnitten“, wobei das Blut zwei kleine Wächtergottheiten schuf. Der französische Ägyptologe Emmanuel de Rougé interpretierte dies als einen Akt der Beschneidung.
  5. Ob und auf welche Weise die Beschneidung einen Einfluss auf die Übertragung von Geschlechtskrankheiten haben kann, ist umstritten. Während einige Studien erhöhte HIV-Raten unter beschnittenen Frauen feststellten,[177] fanden andere Studien keinen Zusammenhang[178] oder sogar reduzierte Infektionsraten.[179] So können auch demografische oder Verhaltensfaktoren als moderierende Faktoren wirken, um komplexe Zusammenhänge zu erklären.[180]
  6. Laut Carla Obermeyer (Obermeyer: 1999, 2003, 2005) habe sich in Metaanalysen herausgestellt, dass der Großteil jener Studien, die die negativen gesundheitlichen Folgen der Beschneidung belegen sollten, methodisch unzureichend durchgeführt worden waren.[16][286][287] Keine der zwischen 1997 und 2005 zu dem Thema veröffentlichten Studien könne statistisch signifikante Effekte vorweisen. Bei einem Großteil sei die Untersuchung ohne geeignete Kontrollgruppe durchgeführt worden, Informationen über die Art der Datengewinnung würden nicht angegeben, hohe Anteile an nicht oder falsch ausgefüllten Fragebögen seien unerwähnt geblieben, Befrager seien nicht geschult oder waren für die jeweilige Bedingung nicht geblindet, oder konfundierenden Variablen würde nicht weiter nachgegangen. Die längerfristigen gesundheitlichen Folgen (Harnwegsinfekte, Komplikationen bei der Geburt, schmerzhafter Koitus etc.), so sie belegt sind, würden sich angeblich auf die Infibulation (Typ III nach WHO) beziehen; diese stärkste Form macht aber je nach Region in der Gesamthäufigkeit nur 15–20 Prozent aus.

Eine Untersuchung an 5337 beschnittenen Frauen in Mali und 1920 Betroffenen in Burkina Faso zeigte, dass FGM mit einer Reihe langfristiger Komplikationen assoziiert ist. Im Gegensatz zu den meisten anderen Studien, die sich auf Selbsteinschätzungen der Betroffenen stützen, wurden in dieser Untersuchung Beobachtungen medizinischer Fachkräfte verwendet. Danach nimmt die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen mit dem Ausmaß der Verstümmelung zu. Viele der Komplikationen wie etwa Keloide, Blutungen und Verdickung der Vagina sind auf die durch die Verstümmelung verursachte Narbenbildung zurückzuführen. Beschnittene Frauen haben zudem ein signifikant höheres Risiko, bei der Entbindung einen Dammriss zu erleiden, weil das Gewebe aufgrund der Vernarbung an Elastizität verloren hat. FGM hängt außerdem mit Symptomen zusammen, die auf genitale Infekte hindeuten.[176] Am 20. Dezember 2012 hat die UN-Vollversammlung einstimmig eine Resolution verabschiedet, die die Mitgliedsstaaten zur Verstärkung ihrer Anstrengungen für eine vollständige Beendigung weiblicher Genitalverstümmelung auffordert.[197] In Amerika ist das Phänomen vereinzelt belegt, etwa für die Emberá-Chamí-Indianer in Kolumbien.[108] Die Vermehrung bei Pflanzen erfolgt entweder sexuell über Bestäubung und Befruchtung oder asexuell über vegetative Fortpflanzung. Bei der sexuellen Fortpflanzung werden in den Staubbeuteln der Pflanzen die männlichen Pollen und im Griffel die weiblichen Eizellen gebildet. Die Blüten verschiedener Arten sind dabei unterschiedlich zusammengesetzt

Erstmals 1974 wurde im Rahmen einer Kampagne, getragen von einem Netzwerk aus Frauen- und Menschenrechtsorganisationen, nun die Bezeichnung Genitalverstümmelung (engl. genital mutilation) in die öffentliche Debatte um Beschneidungspraktiken an weiblichen Genitalien eingebracht. Durch die Umbenennung der Praktiken brach das aktivistische Netzwerk die semantische Verbindung zur männlichen Beschneidung (male circumcision), die als persönlich-medizinische, religiös oder kulturell begründete Entscheidung betrachtet wird, auf. Die Umbenennung implizierte eine semantische Nähe zur Kastration und erklärte die Praktiken zu einem Thema der „Gewalt gegen Frauen“ und der Menschenrechtsverletzung.[11] Anfang der 1980er verbreitete sich der Begriff „weibliche Genitalverstümmelung“ (engl. female genital mutilation) in der Öffentlichkeit, den Medien und der internationalen Literatur.[13] Nicht beschnittene Mädchen riskieren, sozial ausgegrenzt zu werden. Beschnittene Genitalien gelten in den praktizierenden Gemeinschaften als eine notwendige Voraussetzung für Heirat.[31] Eine Untersuchung im Sudan stellte fest, dass – mit steigender wirtschaftlicher Abhängigkeit von Männern – Frauen besonders darauf bedacht sind, ihre Heiratsfähigkeit aufrechtzuerhalten sowie ihre Ehemänner sexuell und reproduktiv zufrieden zu stellen, um Scheidung zu verhindern. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit riskieren Eltern sehr selten, ihre Töchter unbeschnitten zu lassen.[118]

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  1. In einer Umfrage in Ägypten gaben Eltern an, dass Mädchen zunehmend länger zur Schule gehen und Frauen aufgrund der wirtschaftlichen Umstände außerhalb des Heims arbeiten müssen. Weibliche Genitalbeschneidung wurde als Schutz angesehen, weil Begleitung nicht immer möglich sei. Zudem erklärten einige Eltern, dass Ehemänner zunehmend und über viele Jahre hinweg als Wanderarbeiter tätig sind und dass Beschneidung Frauen vor Unehre schütze, indem sie ihre sexuellen Bedürfnisse beruhige.[31]
  2. UNICEF, die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes und der deutsche Berufsverband der Frauenärzte (BVF) organisierten im Jahr 2005 unter den Gynäkologen eine Umfrage zur Situation beschnittener Mädchen und Frauen in Deutschland. Hierzu wurde der Verbandszeitschrift „Frauenarzt“ in der Ausgabe vom Januar 2005 ein Fragebogen beigelegt und zur Beteiligung aufgerufen. 493 Antworten gingen ein, dies entspricht einer Rücklaufquote von 3,73 Prozent. Die Befragung ergab unter anderem, dass rund 15 Prozent der beschnittenen Patientinnen jener Gynäkologen, die sich an der Umfrage beteiligten, über chronische Schmerzen klagten.[25]
  3. Negative Auswirkungen auf das Sexualleben zeigten sich vor allem für die Infibulation (Typ-III-Beschneidung).[111] Bei einer Typ-III-Beschneidung kann es durch die Verengung des Scheidenvorhofes und Narbenbildung zu Schmerzen beim Vaginalverkehr kommen, eine sogenannte Dyspareunie, beziehungsweise die Möglichkeit der Penetration eingeschränkt sein. Eine Befragung von 300 infibulierten sudanesischen Frauen und 100 sudanesischen Männern ergab, dass es zwischen drei und vier Tagen, aber auch bis zu einigen Monaten dauern kann, bis der verengte Scheidenvorhof so geweitet ist, dass der Geschlechtsverkehr normal vollzogen werden kann. In etwa 15 Prozent gelingt eine Weitung durch Penetrierung dauerhaft nicht, so dass das Paar (in der Regel heimlich) eine Geburtshelferin zu Hilfe nehmen muss. Allerdings ist es in den vergangenen Jahrzehnten im Sudan immer mehr in Mode gekommen, dass sich Frauen nach der Geburt eines Kindes den Scheidenvorhof durch Nähen wieder verengen lassen. Dies hängt damit zusammen, dass die Frau dann wieder jungfräulich wirkt. Einige Frauen berichteten auch, dass sie bei verengtem Scheidenvorhof mit ihren Rest-Genitalien am ehesten Lust empfinden können.[161]
  4. Es wird davon ausgegangen, dass die Beschneidung sich vom antiken Ägypten aus über den afrikanischen Kontinent verbreitet hat. Die Routen der Verbreitung sowie deren Zeitverlauf lassen sich nicht klar rekonstruieren.[57][58]
Geschlechtliche Fortpflanzung – Einfach erklärt (inkl

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  1. Die italienische Juristin Maria Caterina La Barbera (2009) hält eine rechtliche Differenzierung zwischen den verschiedenen Typen der Beschneidung für angebracht. Rechtlich solle zwischen leichteren Formen, die sich nicht wesentlich von im Westen kommerziell angebotenen Praktiken wie Schönheitsoperationen im Intimbereich oder Intimpiercings unterschieden, und schwereren Formen wie der Infibulation differenziert werden. Letztere sollten verboten bleiben.[273]
  2. „Selbstverständlich kann man immer De-Infibulation, das Öffnen der Scheide, anbieten, aber man muss dann vorher sehr gut beraten, was passiert; zum Beispiel hat dann diese Frau wieder einen Harnstrahl. Das könnte für sie unter Umständen sehr unangenehm sein und stigmatisieren, weil: Ihre Verwandten und Freundinnen haben keinen Harnstrahl. Wenn man zum Beispiel auf zwei nebeneinander gelegene Toiletten geht, im öffentlichen Bereich, und dann könnte die eine das bei der anderen hören, und dann würde sich die Frau, deren Harnstrahl man hört, unendlich schämen. Das ist für viele Frauen ein sehr starker Beweggrund, das nicht machen zu lassen.“
  3. Fortpflanzung Vergleich geschlechtlich / ungeschlechtlich Ein Beitrag von: Telekolleg. Stand: 12.03.2019 | Archiv Um Videos oder Audios abzuspielen, benötigen Sie einen Browser, der HTML5-Video.
  4. Eltern ist es verboten, in der Erziehung ihrer Kinder Gewalt anzuwenden. Das Züchtigungsrecht wurde am 6. Juli 2000 aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch gestrichen und den Kindern in Paragraph 1631 ein „Recht auf gewaltfreie Erziehung“ zuerkannt: „Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig“. Das klingt gut. Und dennoch gibt es etwas, das als religiöser Brauch ausgeübt wird, sich aber wie eine Form von Gewalt ausnimmt und über das kaum jemand spricht, obwohl Jahr für Jahr in Deutschland Tausende von Knaben davon betroffen sind: die Beschneidung. Holm Putzke klingt freundlich und nicht wie ein Krieger im Kampf der Kulturen. Als solcher wurde der Strafrechtler aber abgestempelt, als er vor zwei Jahren die Frage aufwarf, ob eine medizinisch nicht begründete Beschneidung von Knaben rechtlich zulässig sei. Er hält sie für eine Körperverletzung nach Paragraph 223 des Strafgesetzbuches und sieht in ihr eine „körperliche Misshandlung“, weil wegen des „Substanzverlustes die körperliche Integrität nicht nur unerheblich verletzt wird“.
  5. Im Juli 2013 wurde die Genitalverstümmelung vom Bundestag als Straftatbestand verabschiedet.[240] Im Jahr 2009 wurde „ein Gesetzentwurf, mit dem die Verstümmelung weiblicher Genitalien als schwere Körperverletzung erfasst werden sollte“,[241] vom Bundestag noch abgelehnt.[242] Im Folgejahr beschloss der Bundesrat, „einen Gesetzesentwurf beim Bundestag einzubringen, dessen zentrales Anliegen die Einfügung eines § 226a [StGB] (Genitalverstümmelung) ist“.[241] § 226a Abs. 1 StGB solle lauten: „Wer die äußeren Genitalien einer Frau durch Beschneidung oder in anderer Weise verstümmelt, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren bestraft“.[243] Die Begründung des Gesetzentwurfes sah keinen Unterschied zwischen den Formen der Genitalverstümmelung nach der WHO-Klassifikation vor.
  6. Die Juristin an der britischen University of Buckingham Morayo Atoki schlug 1995 eine Gesetzesänderung für Großbritannien vor. Wichtigste Voraussetzung für die Beschneidung von Mädchen sei, neben der strengen medizinischen Regulierung der Operation, eine persönliche Einverständniserklärung. Die Beschneidung solle ab einem Alter von 16 Jahren legal erfolgen. Nach dem britischen Familienrecht sei dies das Mindestalter für kompetente und rechtsgültige Einwilligungen in medizinische Eingriffe.[127]
  7. Die Äthiopisch-Orthodoxe Tewahedo-Kirche ist mit 35 bis 40 Millionen Gläubigen (die Angaben zur Anzahl divergieren stark) die größte aus der Familie der orientalisch-orthodoxen Kirchen.[1] Alle Bischöfe zusammen bilden das oberste Gremium der Kirche, die Heilige Synode, die sich zweimal jährlich zu einer Vollversammlung trifft. Ihr stand Abune Paulos als »Patriarch, Oberhaupt der Erzbischöfe Äthiopiens, Erzbischof von Aksum und Eččagē auf dem Stuhl des hl. Takla Hāymānot« vor. Nur Mönche können Bischöfe werden. Diese leiten die 38 Diözesen (Stand 2001) im In- und Ausland. Die verschiedenen Bereiche des kirchlichen Lebens werden über die Patriarchalverwaltung in Addis Abeba koordiniert.
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sexuelle Fortpflanzung - Lexikon der Biologi

Außerhalb Afrikas ist bisher der Jemen das einzige Land mit Beschneidungspraxis, für das die Verbreitung statistisch erfasst wurde: 22,6 Prozent der 15- bis 49-jährigen Mädchen und Frauen sind betroffen.[81] Indizien deuten darauf hin, dass die Beschneidung weiblicher Genitalien in Syrien und dem West-Iran präsent ist.[82] Weiter ist die Praxis für verschiedene Ethnien im Irak,[83][84] für das nördliche Saudi-Arabien und südliche Jordanien,[82] für Beduinen in Israel, für die Vereinigten Arabischen Emirate,[85] für muslimische Gruppen in Malaysia und für Indonesien (primär auf den Inseln Sumatra, Java, Sulawesi, Madura, vorwiegend Typ I und IV)[86][87] dokumentiert. Die Beschneidung ist auch für die muslimischen Bohra in Indien dokumentiert.[88][89] Für diese Länder liegen keine Daten zur Verbreitung vor. [4] Sicherlich orientiert sich die islamische Kultur sehr stark an einem machohaften Männerbild. Dies heißt aber keinesfalls, daß die Muslime mutige Männer sind. Dies sieht man immer wieder daran, daß sie scheinbar nur in der Gruppe den Mut haben, einen anderen zusammenzuschlagen. Allein sind sie eher ängstlich, schüchtern und zurückhaltend. Meist fehlt ihnen ein entsprechendes Selbstbewusstsein. Wie feige sie in Wirklichkeit sind, erkennt man auch immer wieder, wenn die Partnerschaft eines muslimischen Mannes zerbricht. Dann sucht er die Schuld dafür stets bei der Frau und allzuoft tötet er die Partnerin, die sich von ihnen trennen möchte. Dies hat mit Mut überhaupt nichts zu tun, sondern zeigt allenfalls wie labil die nach außen getragene machohafte Männlichkeit ist. Das Töten einer Partnerin, die den Mann verlassen möchte, ist die Tat von Feiglingen, die nicht den Mut haben, sich dem Schmerz des Verlustes zu stellen.Ein 2003 im Careggi Krankenhaus in Florenz gefasster Beschluss, leichte Formen der Beschneidung an erwachsenen, einwilligenden Frauen zuzulassen, führte zu ähnlichen Reaktionen. Anlass war der von mehreren afrikanischen Frauen an einen Klinikarzt herangetragene Wunsch, eine Beschneidung bei ihnen durchzuführen. Der Vorschlag wurde nach langen Diskussionen vom Ethikrat bewilligt. Dies führte zu Kritik in den Medien und Opposition zahlreicher NGOs. Die Umsetzung der Regelung wurde nachfolgend aufgegeben.[278][279] Im Jahr 2010 gab es neuerlich eine Debatte um die Legalisierung des ritual nick, als die American Academy of Pediatrics, eine Berufsvereinigung von Ärzten der Pädiatrie, die Praktik als mögliche Alternative zu einer vollständigen Ablehnung der Beschneidung bezeichnete:[280][281][282] Da nur in wenigen Ländern Afrikas Daten zu FGM systematisch erfasst werden, wären Verbreitungsstatistiken hierzu unter diesem Vorbehalt zu betrachten. Kritisiert wird auch, dass überwiegend afrikanische FGM-Praktiken in die Statistiken einfließen. Asefaw & Hrzán argumentieren, dass Korrekturen an Genitalien im Kontext von Schönheitsoperationen, die für sie ebenfalls unter die Definition der WHO von FGM fallen, keine Berücksichtigung in Statistiken finden.[33] Ein Zusammenhang zwischen FGM und negativen materno-fetalen Auswirkungen wurde im Rahmen einer 2011 erschienenen Untersuchung festgestellt. 4800 schwangere Frauen, davon 38 % mit verschiedenen Typen von FGM, wurden über einen Zeitraum von vier Jahren untersucht. Die Hospitalisationsdauer war bei Frauen mit FGM länger als bei Frauen ohne FGM. Bei beschnittenen Frauen kam es außerdem häufiger zu verzögerten Geburten, Kaiserschnitten, nachgeburtlichen Blutungen, frühen Todesfällen bei Neugeborenen sowie Hepatitis-C-Infektionen.[173]

„Die Genitalbeschneidung bei Frauen ist eine ererbte Unsitte (…) ohne Grundlage im Koran respektive einer authentischen Überlieferung des Propheten (…). Daher müssen die Praktiken unterbunden werden in Anlehnung an einen der höchsten Werte des Islam, nämlich den Menschen unbegründet keinen Schaden zufügen zu dürfen (…). Vielmehr wird dies als strafbare Aggression gegenüber dem Menschengeschlecht erachtet (…). Die Legislativ-Organe sind aufgefordert, diese grausame Unsitte als Verbrechen zu deklarieren.“ Abschaffung „unter keinen Umständen denkbar“: Der Rabbi ist gut gelaunt. Das bleibt er auch, nachdem das Stichwort rituelle Beschneidung gefallen ist. Ein Termin mit Andrew Steiman ist schnell gefunden. Er freue sich, sagt er. Kurz zuvor hatte eine Mitteilung des Generalsekretärs des Zentralrats der Juden anderes erwarten lassen. In dem Schreiben Stephan Kramers drückt der Zentralrat seine „große Besorgnis“ aus über „Bestrebungen, die religiöse Beschneidung zu kriminalisieren“. Sie sei eines der wichtigsten Gebote im Judentum, ihre Abschaffung „unter keinen Umständen denkbar“. Auch während des Nationalsozialismus hätten die Juden an diesem Ritual festgehalten. Rabbiner Andrew Steiman sagt dagegen: „Auf den Nationalsozialismus würde ich zur Verteidigung der Beschneidung nicht verweisen. Kramer ist übergetreten.“ Will wohl sagen: er ist vom Übereifer des Konvertiten beseelt.Internationale Organisationen wie die UNICEF und die Weltgesundheitsorganisation streben seit den 1990er Jahren die vollständige Abschaffung der Beschneidung weiblicher Genitalien an. Auch zahlreiche lokale Organisationen und Initiativen in Ländern mit Beschneidungstradition sowie die Schulbehörden arbeiten auf dieses Ziel hin, vor allem, indem sie nicht nur die Praktizierenden, sondern auch die Bevölkerung über die mit der Beschneidung verbundenen negativen Auswirkungen informieren. Dies hat dazu geführt, dass verschiedene ethnische Gruppen und Dorfgemeinschaften die Abschaffung der Praxis erklärt haben.[195] In einer Reihe von afrikanischen Ländern wurde die Beschneidung weiblicher Genitalien auch gesetzlich verboten; die Umsetzung dieser Verbote ist jedoch von Land zu Land unterschiedlich und oft lückenhaft.

Farne - Pteridophyta

Zu den Religionsgemeinschaften, die die Beschneidung weiblicher Genitalien praktizieren, zählen in erster Linie Muslime,[137] aber auch Christen verschiedener Glaubensrichtungen, äthiopische Juden und Anhänger traditioneller Religionen.[119] In Sierra Leone, wo 90 Prozent aller Frauen beschnitten sind, hauptsächlich nach Typ II, wird die Beschneidung von allen christlich und muslimisch geprägten ethnischen Gruppen mit Ausnahme der Kreolen praktiziert.[138] Allerdings geht die Praxis auf vorchristliche und vorislamische Zeit zurück. In den Ländern, in denen die Mädchenbeschneidung üblich ist, nehmen vor allem ungebildete Gläubige häufig an, sie sei religiös vorgeschrieben. Im Islam ist dies je nach Auslegung auch Lehrmeinung (siehe Vorkommen im Islam). Die Praxis ist weltweit in den meisten Staaten – unter anderem in allen Staaten der Europäischen Union – strafbar. Dennoch sind in vielen dieser Staaten Mädchen, so auch in Deutschland, in Folge verstärkter Zuwanderung zunehmend bedroht. Terre des Femmes ging im Juli 2017 von mehr als 13.000 Mädchen in Deutschland aus, das sind 4000 mehr als ein Jahr zuvor, denen eine Genitalverstümmelung droht.[8] In Österreich sind schätzungsweise bis zu 8000 Frauen betroffen, und europaweit gibt es etwa eine halbe Million Opfer; die meisten davon in Frankreich.[9]

Ungeschlechtliche Vermehrung - Biologi

Fortpflanzung: Vergleich geschlechtlich / ungeschlechtlich

Der Koran erwähnt weder die Beschneidung von Frauen noch diejenige von Männern. Die Sure 95, 4 lautet: „Wahrlich, Wir haben den Menschen in bester Form erschaffen.“ Sie wird von hadithkritischen Muslimen verwendet, um die Beschneidung als grundlegend unislamisch zu kennzeichnen. Einige Minderheiten im Islam rechtfertigen die Genitalbeschneidung unter Berufung auf einige wenige Hadithe. Hierbei handelt es sich allerdings oft um eine bestimmte Eingriffsform, die sogenannte „leichte Beschneidung“ (arabisch الخفاض القليل, DMG al-ḫifāḍ al-qalīl). Bei dieser Beschneidungsart findet ein Entfernen des äußerlich sichtbaren Teils der Klitorisvorhaut statt. Wenige andere Gelehrte rechtfertigten als chafd / خفض / ḫafḍ oder chifad / خفاض / ḫifāḍ allerdings auch die Teilamputation der Klitoris oder sogar die Klitoridektomie. Schädlichere Formen wie die Infibulation werden vom Islam in keiner Weise legitimiert, auch sind keine islamischen Rechtsquellen vorhanden, die eine Beschneidung der kleinen oder großen Schamlippen erwähnen.[142][143][144] [3] Mir fallen in diesem Zusammenhang die „goldenen“ Lotos- bzw. Lilienfüße der Frauen in China ein, die durch extremes Einbinden und Knochenbrechen zu Gunsten eines etwa tausend Jahre lang anhaltenden Schönheitsideals verkrüppelt wurden. Auch in China hätte man sicherlich darauf bestanden, daß diese „goldenen“ Lotusfüße der Tradition entsprechen und das jedes Antasten dieser Tradition einer Herabwürdigung der chinesischen Kultur entspricht. Dahinter steht zwar keine direkte religiöse Begründung, aber die Tradition der„goldenen“ Lotusfüße hat schon fast so etwas wie einen religiösen Charakter. Wie man sieht, wird die Tradition der „goldenen“ Lotusfüße genauso unsinnig verteidigt, wie dies Rauf Ceylan gegenüber der Beschneidung macht, deren kritische Beleuchtung er bereits für eine Herabsetzung der islamischen Tradition hält.Lange war die äthiopische Kirche ein Teil der (heute kleineren) koptischen Kirche Ägyptens, bis sie 1950 durch den koptischen Papst Yusab II. von Alexandria in die Autokephalie entlassen wurde. Nachdem sich Eritrea 1993 von Äthiopien unabhängig erklärt hatte, erlangte auch die Eritreisch-Orthodoxe Tewahedo-Kirche 1998 den Status der Autokephalie. sexuelle Fortpflanzung [von *sex-], geschlechtliche Fortpflanzung, generative Fortpflanzung, Elternzeugung, Typ der Fortpflanzung ( vgl. Infobox ), der durch Meiose (Farbtafel) und Karyogamie (Kernverschmelzung; Befruchtung i.e.S.) als Mechanismen der Rekombination und Neukombination von Genen ( Gen , Mendelsche Regeln [Bildtafel I]) gekennzeichnet ist ( vgl. Abb. )

Der Düsseldorfer Rabbiner Julian Chaim Soussan beklagte damals, es gerate „nun auch die letzte Bastion jüdischer Selbstdefinition unter Beschuss: die Brit Mila (rituelle Beschneidung)“. Die Ausführungen Putzkes bezeichnete er als „viel (zu häufig) gelesenen Aufsatz“ und schloss mit dem Hinweis: „Was unser Judentum ausmacht, bestimmen wir seit Jahrtausenden selbst. Wir wehren uns gegen vorgebliche Gesetzeshüter, die uns unsere Identität zugunsten der Mehrheitsgesellschaft abspenstig machen wollen“! [1]Seit 2015 können nach § 5 Nr. 9b StGB auch im Ausland begangene Taten unabhängig vom Recht des Tatorts bestraft werden, wenn der Täter zur Zeit der Tat Deutscher ist oder wenn die Tat sich gegen eine Person richtet, die zur Zeit der Tat ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat. Bis 2015 machten sich Eltern, die ihr Kind ins Ausland verbrachten, um es dort mit Hilfe eines Dritten an den Genitalien verstümmeln zu lassen, in der Bundesrepublik Deutschland nur dann strafbar, wenn entweder das Opfer oder der Täter Bürger der Bundesrepublik Deutschland war und die Tat auch am Tatort mit Strafe bedroht war (§ 7 StGB). Es war also möglich, dass in Deutschland lebende Eltern ihre Kinder in einem Land (z. B. den Sudan), das Genitalverstümmelung nicht unter Strafe stellte, an den Genitalien verstümmeln ließ, ohne dass in Deutschland strafrechtliche Konsequenzen erfolgten. [2] Es geht der Milli Görüs im wesentlichen um die Macht. Das Beharren von Milli Görüs auf der Beschneidung geschieht nicht aus religiösen, sondern aus machtpolitischen Gründen. Dabei wird die Beschneidung als Identifikation für die islamische Gemeinschaft (die Umma) benutzt. Es soll ein Gemeinschaftsgefühl, ein Zusammengehörigkeitsgefühl, geschaffen werden, das sich leichter für politische Zwecke ausnutzen lässt. Im ersten Video über die Vermehrung von Pflanzen haben wir euch die generative, also die geschlechtliche Vermehrung erklärt und jetzt erklären wir euch die vegetative Vermehrung! Kategorie: Basic Während des 16., 17., 18. und 19. Jahrhunderts und bis zu den 1970er Jahren wurden in Europa und Nordamerika Klitoridektomien und andere operative Eingriffe wie Kauterisationen und Infibulationen an weiblichen Genitalien durchgeführt. Dies geschah, um vermeintliche weibliche „Leiden“ wie Hysterie, Nervosität, Nymphomanie, Masturbation und andere Formen so genannter weiblicher Devianz zu „heilen“.[61][31][45][62][63][64][65][66][67] Der englische Gynäkologe Isaac Baker Brown propagierte 1866 in seinem Werk über die „Heilbarkeit verschiedener Formen des Wahnsinns, der Epilepsie, Katalepsie und Hysterie bei Frauen“ die Klitoridektomie als Behandlungsmethode.[68][69] Durchaus bekannt war, dass die weibliche Libido durch derartige Eingriffe irreversibel beschädigt werden konnte. 1923 schrieb Maria Pütz in ihrer Dissertation:

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Ein weiterer Ansatz besteht darin, alternative Berufsmöglichkeiten für die traditionellen Beschneiderinnen zu schaffen. Allerdings kehren manche Beschneiderinnen trotz solcher Programme wieder zu ihrer früheren Tätigkeit zurück, da diese hoch angesehen, gut bezahlt und weiterhin nachgefragt wird.[196] Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellte 1995 eine Klassifikation zur Unterscheidung verschiedener Typen weiblicher Genitalverstümmelung vor, die 1997 in eine gemeinsame Erklärung von WHO, UNICEF und UNFPA übernommen wurde.[37] Diese Typisierung wurde 2008 überarbeitet und wird seither von weiteren Organisationen und Programmen der Vereinten Nationen getragen, neben den bereits genannten von OHCHR, UNAIDS, UNDP, UNECA, UNESCO, UNHCR und UNIFEM.[38] Die Klassifizierung dient als Basis zur Verständigung über den Untersuchungsgegenstand in der Forschung und soll die Vergleichbarkeit von Datenerhebungen gewährleisten. Ein solches Raster bedingt allerdings immer eine Vereinfachung; tatsächlich gibt es viele Varianten, die verschiedene Eingriffe kombinieren.[39] Selbst innerhalb einer Region oder Ethnie können erhebliche Unterschiede in der Form der Beschneidung auftreten.[40] Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. ( Abmelden /  Ändern ) Die Medikalisierung kann durch viele verschiedene Modifikationen erfolgen und von kleinen bis zu sehr weitgehenden Veränderungen reichen. Eine Möglichkeit ist es, Beschneiderinnen zusätzlich auszubilden, beispielsweise über weibliche Anatomie. Alternativ kann die Operation von Geburtshelferinnen, Arzthelferinnen oder Krankenschwestern durchgeführt werden, die eine wissenschaftlich medizinische Ausbildung durchlaufen haben. Der höchste Grad an Medikalisierung wäre die Durchführung durch Ärzte. Des Weiteren sind hygienische Bedingungen sowohl am Ort der Durchführung als auch bei den verwendeten Instrumenten entscheidend für den Medikalisierungsgrad. Die Verabreichung von Antibiotika und Tetanus-Spritzen vermag das gesundheitliche Risiko des Eingriffs deutlich zu verringern. Lokalanästhesie oder Vollnarkose können traditionelle Mittel zur Schmerzlinderung ersetzen. Bei auftretenden Komplikationen kann Zugang zu medizinischer Versorgung angeboten werden.[155]

Die geschlechtliche Fortpflanzung, d.h. die Bildung eines neuen Individuums aus einer durch Verschmelzung von männlichen und weiblichen Fortpflanzungszellen entstandenen Eizelle, existiert bei allen Pflanzen. Diese werden übrigens Embryophyten genannt griech. embryon = Embryo, phyta = Pflanzen), um die Tatsache zum Ausdruck zu bringen, dass bei der geschlechtlichen Fortpflanzung eine neue. Der Prohibition of Female Circumcision Act 1985[260] wurde von Wayland Young ins Parlament eingebracht und am 16. Juli 1985 verabschiedet.[261] Der Female Genital Mutilation Act 2003 (2003 c. 31) verbietet es britischen Staatsbürgern, außerhalb des Vereinigten Königreichs weibliche Genitalien zu verstümmeln. Er erhöhte die Maximalstrafe von 5 auf 14 Jahre.[262] Daneben werden von einigen Fachautoren Einzelmeinungen vertreten, die zwischen Zirkumzision und weiblicher Genitalverstümmelung eine moralische und strafrechtliche Differenzierung ablehnen.[121][299][300][301] Tewahedo bedeutet vergleichbar dem verwandten arabischen Tauhīd „Einheit“ und bezieht sich auf die Vereinigung der beiden Naturen in Christus, einer theologischen Streitfrage des frühen Christentums, aufgrund derer sich beim Konzil von Chalcedon einige Gruppen abtrennten, die so genannten Monophysiten. Ob die Äthiopische Kirche monophysitisch war, ist unter Wissenschaftlern noch nicht einhellig geklärt. Die Kirche lehnt die Bezeichnung „Monophysiten“ für sich selbst ab. Bei der Klassifikation und überhaupt jeder Untersuchung der Äthiopisch-Orthodoxen Tewahedo-Kirche ist zu beachten, dass es bis jetzt keine theologischen Wörterbücher des Altäthiopischen in Latein oder anderen Sprachen gibt, mit deren Hilfe man Fachtexte mit der nötigen Verlässlichkeit übersetzen könnte.

Sex im Tierreich: Fortpflanzungsstrategien - Tierwelt

Über den Ursprung der äthiopischen Kirche (um 316) berichtet der griechische Geschichtsschreiber Rufinus von Aquileia von zwei Brüdern, Frumentius und Aidesios, die auf ihrer Heimreise nach Tyrus an der Küste des Roten Meeres überfallen und an den Hof des Königs von Aksum verkauft worden seien. Dank ihrer griechischen Bildung seien sie zu Erziehern der Prinzen aufgestiegen und hätten der Königsfamilie ihren christlichen Glauben vermittelt. Frumentius sei später zum Patriarchen von Alexandria, Athanasius, gereist und sei von ihm zum Bischof von Aksum geweiht worden. Der Übertritt des Königs Ezana zum Christentum ist durch Münzfunde für das 4. Jahrhundert archäologisch belegt. Seit diesem Zeitpunkt waren im christlichen Äthiopien Herrscher und Kirche eng miteinander verbunden. Vor allem in Regionen südlich der Sahara ist sogenannter trockener Sex verbreitet. Zum einen werden Körperflüssigkeiten an oder in dem weiblichen Genital als abstoßend und beim Geschlechtsverkehr entstehende Geräusche und Gerüche durch die Feuchtigkeit als peinlich empfunden. Zum anderen soll eine geschwollene, trockene Vagina, die durch Enge auch an einem weniger großen Penis zu zusätzlicher Reibung während der Penetration führt, den Lustgewinn des Mannes steigern. Diese Vorliebe in Kombination mit dem Ideal einer durch FGM geschlossenen, abgerundeten Vulva führt zu einer Zunahme an Eintrittsmöglichkeiten für vielfältige Infektionskeime, HIV eingeschlossen, da so Verletzungen regelmäßig vorkommen. Lubrikationsmangel aufgrund der eingeschränkten sexuellen Reaktionsfähigkeit der beschnittenen Frau oder durch die Praxis, durch Einführen von adstringierenden Kräutern oder anderen Substanzen in die Scheide diese trockenzulegen, setzt den natürlichen Teilschutz vor Infektionen in einem geschmeidigen, feuchten Scheidenklima außer Kraft.[130][131] Das marxistische Derg-Regime (1974–1991) nationalisierte 1975 den feudalen Landbesitz der Adeligen und der Kirche. Doch erst in der Verfassung von 1994 wurde offiziell die Trennung von Kirche und Staat vollzogen. Der PR-Forscher Ian Somerville schrieb 2011, dass sowohl Female circumcision als auch Female genital mutilation einen bestimmten sprachlichen Rahmen herstellen, der die Wahrnehmung der Praktiken beeinflusst. Durch die Bezeichnung Female genital mutilation hatte sich der Diskurs dahingehend verschoben, dass es dabei nun um Fragen von Gewalt gegen Frauen und somit um Menschenrechte ging.[35]

Was ist der Generationswechsel bei Mosen genau? (Biologie

Seit 1990 verpflichtet die UN-Kinderrechtskonvention die Unterzeichnerstaaten, „alle geeigneten Gesetzgebungs-, Verwaltungs-, Sozial- und Bildungsmassnahmen [zu treffen], um das Kind vor jeder Form körperlicher oder geistiger Gewaltanwendung, Schadenszufügung oder Misshandlung […] zu schützen, solange es sich in der Obhut der Eltern oder eines Elternteils, eines Vormunds oder anderen gesetzlichen Vertreters oder einer anderen Person befindet, die das Kind betreut.“[229] sowie „alle wirksamen und geeigneten Massnahmen [zu treffen], um überlieferte Bräuche, die für die Gesundheit der Kinder schädlich sind, abzuschaffen.“[230] Eine ablehnende Haltung gegenüber der Beschneidung weiblicher Genitalien kann aus Artikel 3 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte – dem Recht auf Sicherheit der Person – abgeleitet werden. Der Artikel 30 der Erklärung kann als Verbot herangezogen werden, für den Fall, dass sie als Kulthandlung in Ausübung der Religionsfreiheit gemäß Artikel 18 der Erklärung ausgelegt werden sollte.[225][226][227][228] Prinzipiell unterscheiden die Wissenschaftler zwischen ungeschlechtlicher und geschlechtlicher Fortpflanzung. Die ungeschlechtliche Fortpflanzung ist vermutlich die ursprünglichste Form der Vermehrung und kommt vor allem bei Einzellern vor. Mit ihrer Hilfe können sich die winzigen Organismen schnell an veränderte Umweltbedingungen anpassen. Das Prinzip dieser Art der Fortpflanzung ist immer. In den 1990er Jahren entwickelte sich in den USA parallel zum Begriff FGM der Terminus „female genital cutting“ (FGC), eine vor allem beim Umgang mit Betroffenen als neutraler gesehene Bezeichnung.[10] Als Kompromiss bürgerte sich im englischen Sprachraum der Begriff Female Genital Mutilation/Cutting – abgekürzt FGM/C ein. Der US-amerikanische Professor für Anthropologie Mwenda Ntarangwi sprach sich 2007 für eine Annäherung zwischen den Kulturen und Positionen aus. Er schlägt vor, dass beschnittene Frauen in den „Dialog“ mit Schülern und Studenten treten und zu einer offenen Auseinandersetzung anregen sollen. Die Diskussion mit als Opfer wahrgenommenen betroffenen Frauen, die wider Erwarten die Beschneidung guthießen, könne zu neuen Einsichten in eine komplexe kulturelle Thematik und mehr Verständnis für die andere Position führen.[274]

Tiere und Pflanzen - (un-)geschlechtliche Fortpflanzung

Fortpflanzung bei Pflanzen Vegetative Fortpflanzung bei Pilzen und niederen Pflanzen : wichtigste Massenvermehrungsform •Zellteilung (Einzeller, einfache Thalli) •Abschnürung von Teilstücken •Sporenbildung bei höheren Pflanzen : eher selten •Sprossung •Fragmentierung •Artifiziell: Regeration aus Zellen/Pflanzenteilen--- > Landwirtschaft/ Gartenbau! Fortpflanzung bei Pflanzen. [6] Diese dümmliche Naivität des SPD-Abgeordneten Christoph Strässer ist schon erschreckend. Ich würde doch zu gerne wissen, welche angeblichen Vorteile die Beschneidung denn haben soll. Wenn man solche Leute befragt, dann kommt die übliche Standardantwort, daß die Beschneidung angeblich vor HIV (Aids) schützen soll. Diese Behauptung ist allerdings sehr umstritten. Ich denke, die Natur wird sich schon etwas dabei gedacht haben, wenn sie den Jungen eine Vorhaut wachsen läßt. Wer also die Vorhaut verkürzt und dies dazu noch religiös begründet, der pfuscht gewissermaßen in „Gottes Handwerk“ hinein und zeigt damit, daß er keinen Respekt vor der Schöpfung bzw. vor dem Schöpfer hat. Mir scheint, manchen Politikern sind die Wählerstimmen der Muslime wichtiger als das Recht der muslimischen Jungen auf körperliche Unversehrtheit. Außerdem glaube ich nicht, daß die meisten Eltern, die ihre Kinder beschneiden lassen, lange darüber nachdenken, ob diese Beschneidung sinnvoll ist oder nicht. Die meisten von ihnen folgen einfach der muslimischen Tradition, wie dies wohl ebenso die meisten chinesischen Mütter taten, als sie ihren Töchtern die Füße verkrüppelten, damit sie dem Ideal der „goldenen“ Lotusfüße entsprachen. Dahinter steht immer ein gewisser gesellschaftlicher Druck, eine Erwartung, die nicht nur durch den Islam, sondern auch durch Organisationen wie Milli Görüs erzeugt werden.Der Ursprung dieser in vielen Regionen praktizierten Tradition ist unklar. Laut dem amerikanischen Historiker David L. Gollaher waren Beschneidungen am Penis schon früh in Gebieten wie Afrika[1], dem Nahen Osten[2] und Australien (Aborigines)[3] üblich. Beschneidungen wurden von Priestern in einer öffentlichen Zeremonie mit einer Steinklinge durchgeführt. Je jünger die Mädchen sind, desto geringer sind zum einen ihr Kenntnisstand und zum anderen ihre Chance, sich gegen den Eingriff zu wehren oder sich ihm gar zu entziehen. Laut Zahlen von UNICEF findet die Beschneidung von Frauen in der ländlichen Bevölkerung afrikanischer Staaten in der Regel mehr Unterstützung als in der städtischen.[110] Als Grund hierfür wird der – insbesondere für Frauen – geringe Zugang zu Schulbildung auf dem Land angesehen. Damit gehen ein stärkeres Festhalten an Traditionen und eine größere soziale Kontrolle als in der Großstadt einher. Die gesellschaftliche Abhängigkeit und das Fehlen einer ökonomischen Perspektive sind demnach auch die tragenden Faktoren, welche eine Beendigung der Praktiken erschweren.[111] Es existiert bislang kein Konsens zu einer einheitlichen Terminologie der Praktiken. Die Sicht auf die Praktiken als rein lokale und kulturelle Bräuche hat sich durch ihre Bewertung als Menschenrechtsverletzung gewandelt und wird dadurch als globales Problem betrachtet und diskutiert. Damit einher ging ein Wandel der Terminologie, über welche auch aktuell ein Diskurs geführt wird.[10]

Im Gegensatz zur geschlechtlichen Fortpflanzung wird bei der vegetativen Vermehrung kein neues Erbmaterial zugeführt. Die Fortpflanzung beruht hier ausschließlich auf Zellteilung ().Nachteilig ist, dass die Pflanze sich hierbei nicht an veränderte Umwelteinflüsse anpassen kann, weil das Erbgut identisch bleibt.. Samenpflanzen nutzen die vegetative Vermehrung oftmals, um sich an einem. In einer Studie mit etwa 280 Frauen, die 2003 und 2004 an zwei Krankenhäusern in Khartum untersucht wurden, waren 99 als unfruchtbar erkannt worden. Diese wurden verglichen mit einer Kontrollgruppe von 180 erstmals schwangeren Frauen. Es fand sich ein fast signifikant erhöhtes Risiko für beschnittene Frauen, unfruchtbar zu sein, wobei das anatomische Ausmaß der Verstümmelung entscheidend ist für einen Einfluss auf die Fruchtbarkeit.[175] Der Befund widerspricht dem Glauben vieler Menschen in praktizierenden Ländern, Genitalverstümmelung fördere die Fruchtbarkeit von Frauen.

Die ungeschlechtliche Fortpflanzung - Referat / Hausaufgab

Die Aufgabe ist: Erläutere, warum die geschlechtliche Fortpflanzung gegenüber der ungeschlechtlichen Fortpflanzung bei sich ändernden Umweltbedingungen Vorteile hat....zur Frage. Was sind Vorteile der geschlechtlichen Fortpflanzung?...zur Frage. Fraktionsdisziplin Vor- und Nachteile? Ich bin auf der Suche nach Vor- und Nachteilen für die Fraktionsdisziplin. (Im Bundestag für die. [5] Leider erweist sich das Judentum als genauso borniert, wie der Islam. Da wird lieber an alten religiösen Riten festgehalten, als über sinnvolle Veränderungen nachzudenken. Wer sich in der Religion an dogmatischen Vorstellungen klammert, hat nicht nur den Sinn von Religionen nicht verstanden, sondern beraubt sich selber und seine Religionsgemeinschaft um das Glück, welches die Religion den Menschen verspricht. Über 80% neue Produkte zum Festpreis; Das ist das neue eBay. Finde ‪Fortpflanzung‬! Riesenauswahl an Markenqualität. Folge Deiner Leidenschaft bei eBay Die Beschneidung der Knaben am achten Tag nach der Geburt bestätigt nicht nur den Bund mit Gott und sichert den Fortbestand des Volkes Israel. Sie soll auch erzieherisch wirken. Männer seien nun einmal stark von ihren Trieben bestimmt, sagt Steiman, darum müssten sie beschnitten werden. Nur so könnten sie kapieren, dass dieser Körperteil Gott geweiht sei. Dass auch das manchmal nicht hilft, weiß Steiman aus eigener Erfahrung. „Bei meinem Vater hat es nichts gebracht“.Die Beschneidung der Frau findet sich traditionell bei einigen Ethnien der Aborigines, der australischen Ureinwohner. Ähnlich der Subinzision bei Männern fand die Operation im Rahmen von Initiationsriten statt.[104] Inwiefern die Beschneidung gegenwärtig praktiziert wird, ist unklar. Während der UNHCHR in einem Arbeitspapier behauptet, dass in der Gesellschaft der Pitta-Patta in Queensland die unter Typ IV fallende Inzision praktiziert werde,[105][106] wird diese Ansicht von australischen Wissenschaftlern infrage gestellt.[107] Der Großteil der heutzutage in Australien praktizierten Beschneidungen dürfte innerhalb von Migrantenpopulationen aus dem afrikanischen und arabischen Kulturraum vorkommen.[105]

Ausgehend von der These, dass Initiationsrituale sowohl eine konfliktvermeidende Funktion im Kontext des sozialen Gefüges und als auch eine einschränkende bzw. zerstörerische Wirkung im Hinblick auf Individualität und Subjektivität besitzen, sollten gemäß Möller und Deserno, Psychoanalytiker und Professor für Psychologie, Projekte mit dem Ziel, weibliche Genitalbeschneidung zu beseitigen, auf die Parameter Konfliktvermeidung und individuelle Einschränkung/Zerstörung eingehen. Neben ausgeweiteter Begleitforschung der bisherigen Projekte an sich und Evaluation, wie Beschneidungen psychisch verarbeitet werden, sollten Gesprächsgruppen von Frauen und Männern initiiert werden, um eine gemeinsame Auseinandersetzung mit weiblicher Genitalverstümmelung in die Wege zu leiten. Der inhaltliche Kernpunkt ist hierbei auf das Geschlechterverhältnis zu legen, in dem die sich gegenseitig bedingenden Dimensionen von Produktion, Institution wie Stammesordnung oder Religion und Generationenverhältnis und die darin verankerte Genitalverstümmelung deutlich werden. Diese Reflexion soll dazu beitragen, das von den Autoren als ungleich eingeschätzte Geschlechterverhältnis verhandelbar zu machen. Als Orientierung für das Design der Gruppen wird das von Dan Bar-On entwickelte Konzept zur Überwindung des Nahostkonflikts zwischen Israelis und Palästinensern empfohlen.[136][205] Zwischen Recht und Religionsfreiheit: Die Politik tut sich derweil schwer mit der Beschneidung. Aus der Union-Bundestagsfraktion heißt es lustlos, das Thema sei „zweifelsohne“ ein wichtiges, und es sei auch „andiskutiert“ worden. Eine Fraktionsmeinung gebe es aber nicht. Pascal Kober ist Menschenrechtsexperte der FDP. Als Politiker, sagt er, müsse er abwägen zwischen dem Recht auf Religionsfreiheit und dem Recht auf körperliche Unversehrtheit. Der Staat gibt der Religionsfreiheit den Vorrang und nimmt sich in seiner Schutzfunktion zurück. Die Folgen der Beschneidung seien als „nicht so gravierend“ anzusehen. Und er gibt zu bedenken, welche Folgen ein Verbot der rituellen Beschneidungen für die Knaben hätte. Es käme dann zu einem „Beschneidungstourismus“, der die Gefahr mit sich brächte, dass „die Knaben nicht unter optimalen Bedingungen und von medizinisch unzureichend geschulten Personen beschnitten würden“.

Andere Untersuchungen und Daten deuten darauf hin, dass die Abschaffungsbestrebungen zwar zur Medikalisierung beigetragen haben, nicht aber zur Abschaffung der Praxis. So halten Massai in Kenia – bei denen die Beschneidung in Form der Klitoridektomie im Rahmen eines jährlichen Rituals erfolgt – mehrheitlich an dieser Tradition fest, verwenden aber mittlerweile für jedes einzelne Mädchen ein anderes Schneidwerkzeug, um die Infektionsrisiken durch Mehrfachbenutzung zu vermeiden. Nur mehr 14 Prozent der Beschneider sollen Klingen mehrfach verwenden.[212] Auch wird die Infibulation zum Teil durch leichtere Beschneidungsformen ersetzt.[213] Der Anteil der Eingriffe, die von medizinisch geschultem Personal und unter hygienischen Bedingungen durchgeführt werden, hat namentlich in Ägypten, Guinea, Kenia, Nigeria, Nord-Sudan und Jemen deutlich zugenommen. UNICEF führt diesen Trend zur Medikalisierung wesentlich darauf zurück, dass Kampagnen gegen Mädchenbeschneidung vor allem die Gesundheitsrisiken betont haben. Sie vertritt dazu die Ansicht, dass jegliche Beschneidung, auch mit Medikalisierung, eine mit der Würde der Frau unvereinbare Menschenrechtsverletzung darstelle und dass Kampagnen diesen Aspekt verstärkt aufgreifen sollen. Die geschlechtliche oder sexuelle Fortpflanzung ist eine Variante der Fortpflanzung von Eukaryoten (Lebewesen mit Zellkern), bei der im Wechsel Zellkerne miteinander verschmelzen (), wobei sich die Anzahl der Chromosomen im Kern (der Ploidiegrad) verdoppelt, und bei einer besonderen Form der Kernteilung, der Meiose oder Reduktionsteilung, die Chromosomenzahl wieder halbiert wird Die Unwirksamkeit der Einwilligung ist in § 90 StGB speziell geregelt. Dessen Absatz 3 lautet:

WHO und UNAIDS empfehlen ihren Mitgliedsstaaten seit 2007, die freiwillige, medizinisch durchgeführte Zirkumzision bei informierten, einwilligungsfähigen Männern als Teil eines umfassenden Maßnahmenpaketes im Kampf gegen die Ausbreitung von HIV in afrikanischen Hochrisikogebieten aufzunehmen. Zirkumzision vermindere laut WHO nachweislich das HIV-Risiko bei heterosexuellen Männern in Afrika um 60 Prozent.[289][290][291][292] Als bevölkerungsbezogene Präventionsmaßnahme in Europa eignet sich die Beschneidung dagegen nicht, da die HIV-Verbreitung unter Heterosexuellen relativ gering ist.[293] „Ein brutales, archaisches Volk“: Die Beschneidung wird vom Mohel, dem rituellen Beschneider, der auch ein ausgebildeter Arzt sein kann, vorgenommen. Der acht Tage alte Säugling wird dabei nicht betäubt. Viele glauben, dass die Nerven zur Weiterleitung des Schmerzes noch nicht ausgebildet sind. Nur ein Tropfen Wein wird ihm eingeflößt – das soll betäubende Wirkung haben. Steiman kann darin nichts Verwerfliches erkennen und erzählt die Geschichte von einem befreundeten Rabbiner. Der habe ihm während einer Beschneidungszeremonie zugeflüstert: „Was sind wir doch für ein brutales, archaisches Volk.“Die Beschneidung (arabisch ختان Chitan oder ختنة Chatna) wird auch heute noch in ganz Ägypten praktiziert, und zwar von allen Religionen und Gesellschaftsschichten. Muslime, Juden wie koptische Christen praktizieren weiterhin, aus religiösen, traditionellen oder hygienischen Gründen die Beschneidung. Die mit der Koptisch-Orthodoxen Kirche verwandten orientalisch-orthodoxen Kirchen wie die Äthiopisch-Orthodoxe Tewahedo-Kirche und die Eritreisch-Orthodoxe Tewahedo-Kirche tun dies ebenso. Der für Familienrecht zuständige Senat des Bundesgerichtshofs bestätigte am 15. Dezember 2004 eine Entscheidung, nach der die Mutter einer 14-jährigen Tochter gambischer Staatsangehörigkeit daran gehindert werden darf, das Kind nach Gambia reisen zu lassen.[249] Dies wurde damit begründet, dass in Gambia etwa 80 bis 90 Prozent aller Frauen beschnitten seien und die Mutter nicht den Eindruck gemacht habe, dass sie selbst eine Beschneidung klar ablehne. So hatte die Mutter betont, dass sie ihre Tochter hierüber selbst entscheiden lassen wolle, was angesichts des Alters des Mädchens als zweifelhaft beurteilt wurde. Dies seien nachvollziehbare Anzeichen dafür, dass die Mutter selbst nicht in der Lage sei, die immensen Gefahren einer Beschneidung für das leibliche und psychische Wohl des Kindes zu erkennen oder gar abzuwenden. E-Mail (erforderlich) (Adresse wird niemals veröffentlicht) Name (erforderlich) Website Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. ( Abmelden /  Ändern )

Weitere Desert Flower Center wurden von der DFF in Zusammenarbeit mit der Karolinska Klinik in Stockholm (Schweden) und dem Hôpital Delafontaine in Paris (Frankreich) eröffnet.[322] Die europäische Auseinandersetzung mit der Praktik setzte zur Zeit des Kolonialismus im ausgehenden 19. Jahrhundert verstärkt ein, zu dieser Zeit tauchten erste Beschreibungen in der frühen Ethnografie auf. Durch die von Sigmund Freud vorgeschlagene Unterscheidung zwischen „klitoralem“ und „vaginalem“ Orgasmus kam es in Folge zu einer Geringschätzung der „klitoralen Sexualität“. Die klitorale Sexualität musste Freud zufolge überwunden werden, um zu einer reifen Sexualität zu gelangen. Die Psychoanalytikerin Marie Bonaparte kritisierte die Freudsche Vorstellung der notwendigen Ablösung der Klitoris als erogene Leitzone.[59] Im Jahr 1935 kam es zu einem Treffen zwischen dem späteren kenianischen Ministerpräsidenten Jomo Kenyatta, dem Anthropologen Bronislaw Malinowski und Marie Bonaparte. Über Malinowski erfuhr sie von der weiblichen Genitalverstümmelung in Afrika. Mit der Unterstützung Kenyattas betrieb Bonaparte in den folgenden Jahren Feldstudien in Ostafrika, die sich mit den Umständen der Beschneidung und den Folgen für die Frauen auseinandersetzten und die ersten wissenschaftlichen Untersuchungen zu dem Thema darstellen.[60]

Miaphysiten: Koptische Kirche | Äthiopische Kirche | Eritreische Kirche | Syrisch-Orthodoxe Kirche von Antiochien | Malankara Syrisch-Orthodoxe Kirche | Malankara Orthodox-Syrische Kirche (Indisch-Orthodoxe Kirche) | Unabhängige Syrische Kirche von Malabar | Armenische Apostolische Kirche Mit ungeklärtem Status: Syrisch-Orthodoxe Kirche von Europa Dyophysiten: Assyrische Kirche des Ostens | Alte Kirche des Ostens Einige Autoren vertreten die Auffassung, dass die erfolgte Beschneidung als positiv bewerteter Teil der eigenen Identität betrachtet werde.[219][30] Auch wird darauf hingewiesen, dass die Beschneidung nicht zu einer Einschränkung der weiblichen Sexualität führen muss.[112][220][221] Die Kritik an Abschaffungsbemühungen richtet sich entsprechend gegen die als übertrieben negativ empfundene Darstellung der gesundheitlichen Risiken und der Auswirkungen auf die Sexualität der Frau.[219] Dabei wird nicht unbedingt die Frauenbeschneidung befürwortet, jedoch der Diskurs über die Thematik kritisiert.[30][222] Allgemein gibt es Religionsvertreter, die sich für die Beschneidung aussprechen, solche, die sich nicht dazu äußern, und andere, die sich dagegen einsetzen.[139] Ein Aufruf der koptischen Kirche im Jahr 2001, dass die Beschneidung unchristlich sei, hat die Praxis unter den ägyptischen Kopten nahezu vollständig beendet. In Kenia ist die traditionalistische Mungiki-Gruppierung im Zusammenhang mit erzwungenen Beschneidungen in den Medien bekannt geworden.[140][141]

Geschlechtliche wie auch ungeschlechtliche Fortpflanzung ist fast immer, jedoch nicht zwingend, mit einer Vermehrung (Zunahme der Individuenzahl) verbunden. Typen der geschlechtlichen Fortpflanzung. Stammen die beiden Geschlechtszellen, die zur Zygote verschmelzen von unterschiedlichen Individuen, so spricht man von Xenogamie oder Fremdbefruchtung Zur weiteren Entscheidung, ob im konkreten Fall allein diese Teilentziehung des Aufenthaltsbestimmungsrechtes ausreiche, oder ob weitergehende Maßnahmen (wie z. B. eine „beaufsichtigend[e] Pflegschaft“ oder eine Verpflichtung zu regelmäßigen Kontrollen bei einem Kinderarzt) erforderlich seien, verwies der Bundesgerichtshof den Fall wieder an das vorentscheidende Oberlandesgericht zurück.[249]

Ein „gesundes Stück Körper amputieren“: Auch wenn gesundheitliche Vorteile nachweisbar wären: dem emeritierten Bochumer Strafrechtler Rolf Dietrich Herzberg ist das einerlei. Er glaubt nicht, dass Eltern das Recht zukomme, eine so weit reichende Entscheidung für ihr Kind zu treffen. Das Verbot der Körperverletzung, so Herzberg, erlaube nämlich keine Ausnahme: „Das Abschneiden der Vorhaut ist eine Körperverletzung, und Paragraph 223 des Strafgesetzbuches macht es grundsätzlich zur Pflicht eines jeden Staatsbürgers, seinem Mitmenschen keine Körperverletzung zuzufügen“. Und auch bei der Gesundheitsprävention macht Herzberg klar: Die Eltern dienen nicht dem Wohl des Kindes, wenn sie eine Entscheidung zugunsten Dritter treffen wie im Falle des Gebärmutterhalskrebses und ihrem Sohn deswegen ein „gesundes Stück seines Körpers amputieren“ lassen. Ähnliches gilt für die gesundheitlichen Vorteile des Kindes selbst, die durch Waschen sichergestellt werden könnten, und durch eine spätere Beschneidung, die dann aber der „gereifte junge Mensch in autonomer Entscheidung an sich vornehmen“ lassen könne. Und gilt das nicht auch für die traditionalistisch-religiösen Begründungen? Warum der Zwang?Mitunter existieren dramatische, medizinisch falsche Vorstellungen, die mit dem unbeschnittenen Zustand bestimmte Probleme verbinden. Zudem war lange Zeit die Frage des Vorliegens einer schweren Körperverletzung nicht vollständig geklärt: Bei Amputation des äußeren Teils der Klitoris sei dies umstritten, bei Klitorisvorhaut und Schamlippen sei nach Schweizer Gutachtern aus dem Jahr 2004 eindeutig nicht von einer schweren Körperverletzung auszugehen (vgl.[32] „Was das Abschneiden der Schamlippen betrifft, wäre dies wohl zu verneinen, weil es sich nicht um vergleichbar bedeutende erogene Zonen handelt“). Allerdings ist die Frage nach dem Wert einer gewünschten Beschneidung für die Frau schwer von außen zu beurteilen, ebenso wie die Freiwilligkeit. In einigen westlichen Ländern sind die Verbote für den Eingriff in jeglicher Form auch auf erwachsene Frauen erweitert, beziehungsweise wird die Forderung danach erhoben.[312] So wird davon ausgegangen, dass ein „[…] rechtlicher Anspruch auf die Unversehrtheit ihrer Genitalien“ von keiner Frau veräußert werden könne, eine rechtlich wirksame Einwilligung zur Beschneidung sei daher nicht möglich. Begründungen wie Tradition und Religion werden in diesem Fall nicht zugelassen.

Wird die Tat durch einen Arzt oder mit dessen Hilfe begangen, so kann dieser auch standesrechtlich belangt werden. Die Bundesärztekammer hat hierzu eindeutig Stellung bezogen.[254] Zudem unterstützt die Organisation die Initiative von Terre des Femmes, in Deutschland die weibliche Genitalverstümmelung in die ICD-Klassifizierung aufzunehmen.[255] Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt eine Befragung am Research Center for Preventing and Curing Complications of FGM/C in Italien. Insgesamt nahmen 137 Frauen, die von unterschiedlichen Formen der Genitalverstümmelung betroffen waren, an der Studie teil. 91 Prozent der infibulierten Frauen gaben in einem strukturierten Interview an, Sex als lustvoll zu empfinden, 8,57 Prozent erlebten regelmäßig einen Orgasmus. Von der Gruppe der Frauen mit leichteren Formen der Beschneidung gaben 86 Prozent an, Sex als lustvoll zu empfinden, 69,23 Prozent erlebten regelmäßig einen Orgasmus. Die Autoren betonen, dass auch bei infibulierten Frauen zumindest rudimentäre erogene Zonen bestehen blieben. Es solle notfalls im Rahmen einer Sexualtherapie darauf hingewirkt werden, dass infibulierte Frauen, die bisher keinen Orgasmus empfinden können, durch Wahrnehmungsänderungen diese Fähigkeit erlernen.[163] Laut dieser Befragung sei die negative Wahrnehmung von FGM durch westliche Frauen und Männer für einzelne Emigrantinnen, die in Europa leben, nicht förderlich, da dies zu einer negativen Einstellung zum eigenen Körper und dessen Orgasmusfähigkeit führen kann.[163][164]

Die operative Veränderung der weiblichen Genitalien als Schönheitsoperation findet in Europa zunehmend Verbreitung. Dabei werden überwiegend die inneren Schamlippen und mitunter die Klitorisvorhaut reduziert oder das Jungfernhäutchen wiederhergestellt, letzteres, um die Familienehre in traditionellen, islamischen Familien zu wahren. Seltener wird der Venushügel miteinbezogen.[166] Auch Straffungen und Verengungen der Vagina, deren Hauptmotiv das medial kreierte Versprechen auf Steigerung des sexuellen Lustempfindens und der Orgasmusfähigkeit ist, werden nachgefragt.[302] In den Gesellschaften der Wüstenvölker des Nahen Ostens, die unter Wasserknappheit litten, ist es denkbar, dass hygienische Gründe, wie bei anderen Geboten von Islam und Judentum, einst der Hintergrund für die Beschneidung waren. Heute ist das gesundheitliche Argument umstritten. Die Befürworter sagen, durch den Eingriff sinke das Risiko, Harnwegsinfektionen, Peniskrebs und vielerlei Geschlechtskrankheiten zu bekommen. Auch das Risiko des Gebärmutterhalskrebses würde bei denjenigen Frauen sinken, deren Sexualpartner beschnitten seien. Zuletzt hatte die WHO von „schlüssigen Beweisen“ gesprochen, dass beschnittene Männer ein „signifikant niedrigeres Risiko“ haben, sich mit dem HI-Virus anzustecken. Wissenschaftlich abgesichert ist das alles nicht. Und selbst eine im Kindesalter normale Vorhautverengung geht ja meistens von alleine weg.

Nach diesem Paragraphen macht sich die die Verstümmelung durchführende Person in jedem Fall strafbar. Der gleichfalls verwirklichte § 223 StGB wird von § 226a StGB verdrängt, mit den §§ 224, 225, 226 StGB ist Tateinheit möglich. Eltern der beschnittenen Tochter machen sich unter Umständen der Anstiftung, Beihilfe oder Mittäterschaft zu § 226a StGB strafbar. Auch eine mittelbare Täterschaft kommt in Betracht. Die Höchststrafe beträgt im Fall des ersten Absatzes gemäß § 38 StGB 15 Jahre. Mit dem Begriff „Medikalisierung“ wird eine Bandbreite von Modifikationen des Eingriffs bezeichnet, die dazu dienen sollen, einige negative gesundheitliche Folgen der Beschneidung zu verringern. Der Begriff orientiert sich dabei an einem westlichen Verständnis von Medizin. Der Anteil an Beschneidungen, der unter solchen Bedingungen erfolgt, ist in den verschiedenen Ländern unterschiedlich hoch.[155] Ein Großteil der Eingriffe wird unter unhygienischen Bedingungen, ohne Betäubung und von nicht medizinisch geschultem Personal durchgeführt. Konsens besteht hinsichtlich der dramatischen Gesundheitsgefährdung dieser Praxis. Dennoch ist mitunter zu vernehmen, dass die angemessene Gegenmaßnahme nicht ein Verbot von Beschneidungen sei, sondern deren Durchführung durch medizinisches Fachpersonal in Kliniken oder zumindest unter sterilen Bedingungen (Medikalisierung). Gerade dieser Schritt werde jedoch durch die Gesetzgebung in vielen Ländern verhindert, wodurch der Eingriff wegen der Strafandrohung nur außerhalb des medizinischen Rahmens möglich sei.[129] Die ungeschlechtliche Fortpflanzung bei Tieren und Pflanzen Die ungeschlechtliche Fortpflanzung wird auch als asexuelle oder vegetative Vermehrung bezeichnet. Ungeschlechtlich bedeutet, dass zur Vermehrung keine Keimzellen (wie bei der geschlechtlichen Fortpflanzung) benötigt werden

Die geschlechtliche Fortpflanzung bei Tieren und Pflanzen. Geschlechtliche Fortpflanzung bedeutet, dass Nachkommen mit Hilfe sogenannter Gameten erzeugt werden. Gameten sind haploide Keimzellen (Fortpflanzungszellen). Sie werden in den Keimdrüsen gebildet und entstehen bei fast allen Tieren durch meiotische Teilung.Bei den Tieren werden die Keimdrüsen Gonaden und bei den Pflanzen Gametangien. Auch existieren Mythen, nach denen weibliche Genitalien ohne Beschneidung weiter wüchsen und etwa die Klitoris die Größe eines Penis erreichen könne.[31][119]

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Die Ursprünge der Beschneidung in Ägypten werden unter anderem mit dem ägyptischen Schlangenkult in Verbindung gebracht: Die Schlange galt als unsterblich, weil sie ihre Haut abwerfen und sich damit immer wieder erneuern konnte. Einige Kulturhistoriker vermuten, die Beschneidung eines Mannes habe symbolisch die Häutung der Schlange nachvollziehen und die menschliche Seele unsterblich machen sollen. Die Bezeichnung Female Genital Mutilation bzw. weibliche Genitalverstümmelung wird unter anderem von der United States Agency for International Development (USAID) kritisiert, da sie einerseits den kulturellen Hintergrund für die Praktiken ignoriere und andererseits dazu führen könne, Betroffene als „Verstümmelte“ zu stigmatisieren.[24][27][29] Auch könnten Menschen, die Abschaffungsbestrebungen mit der Kolonialzeit verbinden, die Bezeichnung FGM als abwertend empfinden und/oder in ihr ein Indiz für Kulturimperialismus sehen.[29][30] Umfragen hätten ergeben, dass sich Betroffene oft nicht als „Genitalverstümmelte“, sondern als beschnittene Frauen bezeichnen und „Verstümmelung“ als beleidigend und verletzend ansehen.[25][31] Doch für den Arzt war offenbar alles okay. Als der Vater zwei Tage später seinen Sohn mit schlimmen Schmerzen erneut bei ihm vorstellte, wiegelte der Arzt ab. Tatsächlich konnte Tarek kaum ohne Schmerzen Wasser lassen, seine Harnröhre war durchtrennt. Der vordere Teil seines Gliedes ebenfalls. Außerdem hatte sich eine Infektion breitgemacht. Die Familie lieferte den Jungen in eine Klinik ein. Dort konnte man die Infektion stoppen. Nicht aber den Schaden wieder gutmachen. Der Penis ist verunstaltet. Und, so die Ärzte, „nur noch eingeschränkt funktionstüchtig. Die Sensibilität ist eingeschränkt“. Zwei Operationen hat der Junge noch vor sich. Doch seine Zeugungsfähigkeit bleibt stark beeinträchtigt oder gar ganz aufgehoben, so ein Gutachter. Außerdem, so die Klageschrift, könne sich der Junge nirgendwo mehr sehen lassen. Egal, ob nach dem Sport unter den Duschen oder auf Jugendreisen. Jetzt soll sich das Gericht mit dem Fall beschäftigen.

Achnanthes – Wikipedia

Eine wirksame (also rechtfertigende) Einwilligung ist auszuschließen.[235][236] Falls ein Arzt das infibulierte Genital einer Frau für die Geburt operativ öffnet und danach wieder zunäht (Refibulation), macht er sich strafbar.[237] Zu klären bleibt, ob die ärztliche Schweigepflicht zu Gunsten des Schutzes gefährdeter Mädchen gebrochen werden darf, so wie es bislang der Fall ist.[24] Für Hilfesuchende in Deutschland mit geschätzten 48.000 von Genitalverstümmelung betroffenen Frauen und Mädchen existiert ein Hilfetelefon des Bundesgesundheitsministeriums[323] unter der Nummer 08000 116 016 sowie eine Webseite in verschiedenen Sprachen[324], in leichter Sprache und barrierefrei. So werden für den Fall, dass eine Beschneidung unterlassen wird, negative Konsequenzen für die Gesundheit und Fruchtbarkeit der Frau angenommen und ebenso für die Gesundheit des Geschlechtspartners und der von ihr geborenen Kinder. Nach diesen Vorstellungen wird die Klitoris als Organ angesehen, das den Ehemann oder das Kind sogar töten kann, wenn es während des Geschlechtsverkehrs bzw. während der Geburt berührt werde. Der vermeintlichen Gefährlichkeit entsprechend, existieren im Ägyptischen Ausdrücke wie „Wespe“, „Stachel“ oder „Exzess“, um die Klitoris zu beschreiben.[64] 2005 lebten in Deutschland rund 60.000 Frauen aus Ländern, in denen es eine Beschneidungs-Tradition gibt; Nichtregierungsorganisationen hielten bis zu 30.000 von ihnen für betroffen oder bedroht.[92] Terre des Femmes schätzte 2005, dass in Deutschland mindestens 18.000 Frauen bereits betroffen und weitere 5000 bis 6000 Mädchen gefährdet sind.[93] Für die Schweiz schätzt UNICEF die Zahl beschnittener oder von Beschneidung bedrohter Mädchen und Frauen auf etwa 6.700.[91] 2016 wurde die Zahl der in Deutschland lebenden betroffenen Frauen auf mindestens 47.000 geschätzt.[94] Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. ( Abmelden /  Ändern )

Acker-Schachtelhalm – Naturfotos näher hingeschaut

Bereits im Jahre 2005 hatten islamische Gelehrte in Somalia – wo die Infibulation nahezu flächendeckend praktiziert wird – eine Fatwa veröffentlicht, die sich gegen die Beschneidung an Mädchen richtet.[201] Im März 2009 besuchten Nehberg und Tarafa Baghajati den in Katar lebenden islamischen Rechtsgelehrten Yusuf al-Qaradawi, der als die wichtigste zeitgenössische Autorität des sunnitischen Islam gilt.[202][203] In einer vom Rechtsgelehrten ausgefertigten Fatwa wird die genitale Verstümmelung von Mädchen als „Teufelswerk“ bezeichnet und verboten, da sie gegen die Ethik des Islam gerichtet sei.[204] Dem antiken griechischen Geschichtsschreiber Herodot (5. Jh. v. Chr.) zufolge praktizierten die Ägypter „die Beschneidung aus Gründen der Reinheit...“ David L. Gollaher vermutet[4], die Beschneidung im alten Ägypten sei ein Zeichen des Übergangs von der Kindheit zum Erwachsenenalter (Übergangsritus). Er erwähnt, dass die Veränderung des Körpers und das Ritual der Beschneidung Zugang zu antiken Mysterien geben sollten, die nur eingeweihten Personen vorbehalten waren. Der Inhalt der Mysterien sei unklar, wahrscheinlich seien sie Mythen, Gebete und Beschwörungen mit zentraler Bedeutung für die Altägyptische Religion. Die Reinfibulation (oder auch Refibulation) bezeichnet das erneute Verschließen einer Infibulation nach einer erfolgten Geburt. Gründe sind beispielsweise die Angst vor der großen Narbe, den Reaktionen der Familie oder ein tief verankertes Selbstbild als nur infibuliert reine und vollständige Frau. Diesen Wünsche und Befürchtungen seien von medizinischem Personal sehr sensibel auf der Basis von kultureller Kenntnis und Respekt vor dem biografischen Hintergrund der Frau zu begegnen. Obwohl die rechtliche sowie moralische Beurteilung der Reinfibulation in westlichen Ländern diesem Wunsch wenig Verständnis entgegenbringt, ist die Reinfibulation in einigen Bundesstaaten der USA legal,[313] in der Schweiz wird die Reinfibulation auf Patientenwunsch durchgeführt.[314] Der amerikanische Fachverband American Congress of Obstetricians and Gynecologists gibt keine klare Empfehlung für oder gegen eine Durchführung.[313][111][313] Nach deutschem Recht ist eine Reinfibulation nicht zulässig.[237] Die deutsche Bundesärztekammer spricht sich gegen die Reinfibulation aus, „wenn diese erkennbar zu einer gesundheitlichen Gefährdung der Frau führen würde.“[254] 16.06.04 D:\Bio\5-6-allgemein\neuesMat\AB geschlechtliche und ungeschlechtliche Fortpflanzung.doc Pflanzen können sich auf unterschiedliche Weise fortpflanzen Neue Pflanzen können entstehen, wenn Pollen auf den.. einer anderen Blüte gelangt. Der Pollen wächst zum Pollen-..... heran und verschmilzt schließlich mit der Eizelle im.. . Daraus wächst ein neuer Pflanzenembryo, der in.

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